kristina rafolt
sprecherin I schauspielerin
Ich spiele, weil...
...ich mich dann als richtig, gut und genug empfinde.
Wenn das Bühnenlicht oder das Mikrofon angeht, erwacht in mir eines der schönsten Gefühle überhaupt – eines, das mich an meine Jugend erinnert: an die Konzerte und Musicals, die wir damals in der Schule aufführten.
Dann erklingt eine wohlwollende Stimme in mir, die fragt:
„Na, du? Glaubst du, du schaffst es, das Publikum zu berühren und es mit auf eine Reise zu nehmen?“
Und dann geht es los –
dieses Spiel, bei dem man nur durch Loslassen seinem Ziel näherkommt.
„Wer zu sehr die Folgen bedenkt, kann nicht mutig sein.“ Alī ibn Abī Talib
Ich bin...
spätberufen. Denn zu lange habe ich die Folgen bedacht, habe meinen Traum nie laut ausgesprochen. Also habe ich zuerst etwas "Gscheits" gelernt (auch irgendwie meinem Umfeld zuliebe) und mehrere Jahre im Bildungsbereich gearbeitet. Doch als ich begann, mein eigenes Geld zu verdienen, begann ich zu hinterfragen....
Schon früh habe ich mich intensiv mit dem Gedanken an eine Sprecherausbildung auseinandergesetzt – da war KI noch gar kein Thema. Und der Sprecherberuf war für mich immer schon fest mit der Handwerkskunst des Schauspiels verbunden! Kurse und Workshops an der Sprecherakademie in München und Deutschlandsberg waren der Anfang, zwei Jahre wöchentlicher Privatunterricht bei Christine Ohngemach in München folgten. Das ließ mich nicht mehr los.
Schließlich begann ich meine Schauspielausbildung am Schauspielstudio Artemis in Innsbruck, wo ich mich aktuell im vierten und letzten Jahr befinde.
Ich lebe mit meinem Partner und meiner kleinen Tochter in Innsbruck, stehe auf der Bühne, schreibe Hörspiele, Kurzfilmskripte, Showreelszenen und Theaterstücke und arbeite darauf hin meine Projekte zu inszenieren.